Ein ideales Übungsobjekt für die Freiw. Feuerwehr Hamburg - Bramfeld, ist die jetzige Großbaustelle der ARGE der Fa. Imtech - Hamburg

auf dem Gelände des AK. Barmbek - wo zur Zeit ein Großprojekt eines Klinikum Neubau entsteht
Dort wurde der Wehr die Möglichkeit gestattet, eine Brandbekämpfung im Altgebäude auf dem Gelände zu realisieren.

Wir möchten Ihnen, einen kurzen Einblick in unsere ehrenamtliche Tätigkeit als Freiwillige Feuerwehr in einer Großstadt vermitteln.
Im Rahmen unserer Dienstveranstaltung wurde das Thema „Brandbekämpfung im Gebäude“ mit einer Gruppe und dem Löschfahrzeug LF 16 /12 ausgebildet.

Ausbildungsinhalte der Übung :
o  Die Handhabung der Schiebeleiter nach FwDV 10
o  Die Brandbekämpfung nach der „ Gruppe im Löscheinsatz „ FwDV 4
o  Die Atemschutzüberwachung nach der DA - 02 - 1 - Teil 4

 

 

 


Der Übungsablauf wurde Anhand einer Alarmierung über DME abgesetzt, worauf hin sich das Löschfahrzeug LF 16 /12 auf die Feuermeldung „ Rauch aus dem 1 OG „ ausrückte.

 

 

Nach der Fahrzeugaufstellung und Erkundung der Einsatzstelle, wurde der Einsatzbefehl an die Gruppe durch den Gruppenführer erteilt:

Wasserentnahme:
Lage des Verteilers:
Auftrag:
Mittel:
Ziel:
Weg
:

Wasserentnahme Fahrzeugtank
Verteiler eine B- Länge vom Fahrzeug vor die Schiebeleiter
Der Angriffstrupp zur Erkundung der Einsatzstelle
Mit dem 1 C – Rohr unter Atemschutz
In das 1 OG
Über die Schiebeleiter
" Vor "

 

 

Der Gruppenführer bei einer Rückmeldung der Einsatzlage an den Maschinisten

 

 

 

Die jeweiligen Trupps rüsten sich entsprechend des Einsatzbefehls aus bzw. entnehmen die notwendigen Gerätschaften vom Fahrzeug. Unter anderem bringt der Wassertrupp zusammen mit dem Schlauchtrupp die dreiteilige Schiebeleiter in Stellung. Die Aufstellung wird entsprechend der FwDV 10 durchgeführt

 

 

 

 

 

Aufgrund der Erkundung der Einsatzstelle durch den Gruppenführer, wird der Angriffstrupp vor dem Betreten des Objektes eingewiesen. Durch die Erkundung der Übungslage wurde ersichtlich, dass im OP – Trakt eine starke Rauchentwicklung vorlag. Die Besonderheit obliegt darin, dass eine Vielzahl von Schiebetüren und Einrichtungsgegenstände sich noch im Objekt befanden. Erschwerend kommt noch hinzu, dass wir vor der Übung die Sichtgläser der Atemschutzmasken verdunkelt hatten, da wir keine Vernebelung der Räumlichkeiten wegen aktiver Rauchmelder durchführen konnten.

 

 

Beim Vordringen des Angriffstrupps wurde schnell ersichtlich, dass eine Nachalarmierung von weiteren PA – Trägern - in dem „ Labyrinth OP - Trakt „ zwingend notwendig war. Der GF forderte entsprechende Kräfte nach und setzte den Wassertrupp nach Besetzung des Reservetrupp, als zweiten Trupp unter Atemschutz ein.

 

 

 

Absprache der Trupps über das weitere Vorgehen im Objekt:

 

 

 

 

Im Verlauf der Übung zeigte es sich, dass die Mitnahme der Ausrüstung und Schlauchleitung ein sehr mühseliges Unterfangen ist, da besonders die vielen Ecken und Kanten ein nachführen der Schlauchleitung erschwerten.



Eine Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträger besteht aus folgenden Gegenständen:

Persönliche Schutzausrüstung mit Feuerwehrschutzhelm, Schutzhandschuhen und Schutzstiefel
o  Einen Breitgurt mit Feuerwehrbeil
o  Ein Überdruck - Atemschutzgerät mit Schutzmaske
o  Eine Fluchthaube für eventuelle gerettete Personen aus dem Gefahrenbereich
o  Eine Fangleine
o  Ein 2 m Handsprechfunkgerät
o  Eine Handlampe
o  Eine Feuerwehraxt
o  Eine C – Strahlrohr Fogfighter – mit Schlauchleitung

Zusätzliches Ausrüstungsgewicht ca.10 – 15 Kg

 

Nach der Überprüfung der Räumlichkeiten wurde die dargestellte Brandstelle – blinkende Handlampe – von den Trupps erkundet und die Brandbekämpfung wurde eingeleitet.

 

 

 

 

 

Die Übungsdarstellung wurde von jedem Teilnehmer so realistisch wie möglich umgesetzt.

 

 

 

 

Fazit:

Die Übung hat sehr wertvolle Erkenntnis für den weiteren alltäglichen Einsatzablauf gezeigt und hat die entsprechenden Ausbildungsschwerpunkte gut dargestellt.
In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei der Techn- Abteilung des AK Barmbek, der ARGE – Bauleitung der Fa. Imtech und der Fa. Strabag für die zur Verfügungstellung des Objektes Haus 14 des Klinikums Barmbek bedanken.