Jüngst hatten wir berichtet, dass uns endlich ein GW Dekon-P zugewiesen wurde und wir nun unsere Aufgabe im Landeskatastrophenschutz, die Dekontamination von Personen, wieder wahrnehmen können. In nicht einmal 8 Wochen haben sich alle Kameraden der FF Bramfeld mit diesem Thema befasst und auseinander gesetzt und schon sollte es los gehen.
Am Samstag, den 25.06.2011 war die FF Bramfeld mit ihrer Komponente und einem Löschfahrzeug Übungsteilnehmer auf einer der größten Übungen seiner Art seit 30 Jahren an der Feuerwehrakademie Hamburg: die Dekon - 2011.

Die Übung verlief von Seiten der FF Bramfeld äußerst erfolgreich. Das erlernte konnte hervorragend umgesetzt werden. Man hat positives aufgenommen, um für den "Feinschliff" zu sorgen. Es gab auch, und das ist auch der Zweck einer solchen Übung, Kritikpunkte, an denen wir weiter arbeiten werden. Die Kritikpunkte waren aber glücklicherweise nur technische Dinge, die wir benötigen, um unsere Aufgabe effektiver zu bewerkstelligen. Etwa 75 Gäste verschiedenster Institutionen und Behörden wohnten dieser Übung bei.

Hier die Pressemitteilung der Feuerwehr Hamburg:

Gemeinsame Dekontaminationsübung der Feuerwehr Hamburg, der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und der Asklepioskliniken

um bei einen Großschadensereignis Personen die mit gefährlichen Stoffen (atomar, biologisch, chemisch) in Kontakt geraten sind zu dekontaminieren, haben die Sicherheitsorgane der Freien- und Hansestadt Hamburg Einsatzkonzepte erarbeitet. Im Beisein des Staatsrates der Innenbehörde, Herrn Volker Schieck, der Staatsrätin der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Frau Elke Badde, und dem Leiter der Feuerwehr Hamburg, Herrn Oberbranddirektor Klaus Maurer, soll die Dekontaminationsübung 2011 dazu beitragen, das Zusammenspiel verschiedener Institutionen zu festigen und zu optimieren.

An der Übung werden insgesamt 240 Personen mitwirken.

170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufsfeuerwehr und der Asklepiosklinik St. Georg, sowie Notärzte und Leitende Notärzte werden eine Personendekontamination der Stufe 2 (21 bis 500 Personen) vorstellen.