Besichtigung der Elbtunnelfeuerwache

Ein Bericht über einen etwas anderen Dienstabend

 

Am letzten Dienstabend machten wir uns auf und wollten über den Tellerrand einer freiwilligen Feuerwehr hinaus schauen. Dazu fuhren wir zur Elbtunnelfeuerwache Nord. Als wir angekommen waren, wurden wir nett durch die Wachschaft begrüßt. Wir bekamen eine kleine Übersicht über den Elbtunnel und die Aufgaben der Feuerwehr. Anschließend gingen wir zu den vielen Bildschiormen und Lämpchen an der Wand. Die Tunnelbetriebszentrale. Von hier aus wird der gesamte Verkehr durch den Elbtunnel geleitet, Röhren gesperrt und Einsätze koordiniert. Täglich fahren bis zu 30.000 Fahrzeuge durch den Elbtunnel.

 

 

Nach diesen beeindruckenden Bilder ging es in die Fahrzeughalle. Äußerlich sahen die Fahrzeuge normal aus. Ein TLF und Volvo Kombi. Doch beide Fahrzeuge hatten ihre Besonderheiten. So waren in den vorderen Sitzen PA-Geräte verlastet, damit man auch bei einem Feuer in den Tunnel zum Löschen fahren kann. Außerdem besaß der Volvo eine IFEX Löschanlage, bei der Wasser mit sehr hohem Druck auf das Brandobjekt "geschossen" wird.

 

 

Danach ging es runter in den Elbtunnel. Wir hatten Glück und die mittleren Röhren waren gesperrt, sodass wir einmal im Elbtunnel spazieren gehen konnten. Es war schon ein mulmiges Gefühl das Rauschen der in den anderen Röhren fahrenden Fahrzeuge zu hören. Bestimmt kein leichter Job bei einem Notfall in den befahrenen Tunnel im Gegenverkehr einzufahren. Doch zum Glück kann man ja alle Röhren über die Tunnelbetriebszentrale sperren.

 

 

Notausgänge gibt es genug im Elbtunnel und so kamen auch wir an einem vorbei. Wenn man eine Notausgangstür öffnet leuchtet eine Lampe in der TBZ auf und es kann geholfen werden. Des Weiteren gibt es ein Telefon um Kontakt zu den Beamten in der TBZ aufzunehmen. Man kann sich also sehr sicher fühlen wenn man durch den Elbtunnel fährt.

 

 

Zuletzt möchten wir uns noch bei dem Kameraden der Elbtunnelfeuerwehr

für die tolle Führung durch den Elbtunnel bedanken.