Feu2Y - Moorgrund 15.07.2014

In der Nacht zum 15.07.2014 wurde die FF Bramfeld um 2:22 Uhr zusammen mit dem Kurzzug der 
Feuer- und Rettungswache Wandsbek sowie einem Rettungswagen, dem Notarztwagen der Bundeswehr
aus dem Bundeswehrkrankenhaus und dem Führungsdienst Ost zum Alarmstichwort FeuY (Feuer mit
Menschenleben in Gefahr) in die Straße Moorgrund alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich folgendes Bild. Im vorderen Bereich des Hauses gab es eine
Rauchausweitung im Treppenhaus und erste Anwohner, die versuchten das Gebäude über das Treppenhaus
zu verlassen. Auf der Rückseite des Hauses, massive Flammen im 2.OG, die sich ausbreiteten in die erste
und dritte Etage. Zudem drohte das Feuer auf das Dach überzuspringen. Aufgrund der Lage, Menschenrettung
und Brandausbreitung, erhöhte der Zugführer auf FEU2Y und es wurden durch den Zugführer der Berufsfeuerwehr
zwei Einsatzabschnitte gebildet. Die ersten beiden Trupps der Berufsfeuerwehr Wandsbek und der FF Bramfeld
übernahmen von Anfang an die Menschenrettung und Brandbekämpfung über das Treppenhaus. Weitere Trupps
der FF Bramfeld übernahmen umgehend die Brandbekämpfung auf der Gebäuderückseite mit einem C-Rohr.
Durch den schnellen rückwärtigen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die darüber
und darunter liegende Wohnungen gerade noch verhindert werden, sodass der überwiegende Anteil der Bewohner
des Hauses noch in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
Insgesamt konnten bei diesem Einsatz drei Personen gerettet werden, die allesamt ins Krankenhaus befördert
werden mussten. Die Brandwohnung im 2.OG ist vollständig ausgebrannt.
Bei der anschließenden Einsatznachbesprechung wurde wieder einmal deutlich, dass das Zusammenspiel
zwischen den Kollegen der Berufsfeuerwehr und den Kameraden der FF Bramfeld hervorragend funktioniert hat,
insbesondere das Verhindern der Ausbreitung des Feuers und die Menschenrettung wurden sehr gut abgearbeitet.
Nicht zuletzt deshalb üben wir solche Szenarien regelmäßig in einzelnen Modulen, um ehrenamtlich solche
Einsätze professionel
l und effektiv zu bewältigen.


Die Brandwohnung im 2.OG von der Rückseite des Gebäudes.


Die Wohnung im 3.OG, deren Balkon zwar betroffen ist,
die Wohnung selber konnte jedoch vor den Flammen geschützt werden